Madó

Mado (mit Betonung auf dem "O") – Oh Mademoiselle du Clos des Galinettes – hat mein Leben gründlich auf den Kopf gestellt, und das ist gut so.

Inzwischen ist Mado "fast" erwachsen – ganz erwachsen werden Westies ja zum Glück nie. Sie hat alles, was man sich von einem Westiemädchen wünschen kann – umwerfenden Charme, Witz und ein unwiderstehliches Temperament. Zugleich ist sie gelehrig, für einen Terrier "ungewöhnlich" folgsam und die perfekte Begleiterin auf meinen langen Spaziergängen in der schönen Pyhrn-Priel-Region. Sie würde sich auch in der City gut machen, fährt leidenschaftlich gern U-Bahn und Straßenbahn, aber wir sind ja inzwischen nur mehr alle paar Wochen in Wien. Sehr zum Leidwesen von Mado, denn ihr liebstes Hobby ist, mit Menschen anzubandeln. Mit dem typischen Westie-Blick und ihrem hübschen Gesicht gelingt ihr das auch oft und oft, wobei ich inzwischen sehr geübt darin bin, sie am Küssen zu hindern.

Im ersten Jahr haben wir in Wien brav die Hundeschule besucht und auch die Begleithundeprüfung absolviert. Wir arbeiten auch hier im ländlichen Zuhause täglich miteinander, Mado macht mit Begeisterung Unterordnung, Apportieren, Tricks, was uns halt so einfällt, um ihren süßen Kopf zu beschäftigen. Für die warme Jahreszeit warten in der Garage die Agility-Geräte, auch das macht sie mit Elan und Geschick. Eine wunderbare Hundeschule haben wir auch gefunden, so können wir unter Anleitung und vor allem in Gesellschaft netter Hunde und Menschen trainieren.

Wenn ich zum Trimmen nach Wien fahre, ist Mado natürlich mit dabei. Sie liebt es, die Trimmhunde zu begrüßen, und wenn sie am Tisch mal Stress haben, z. B. beim Krallenschneiden, weist sie mich auch zurecht, sie beschützt ihre Gäste sehr.