Ohne Idefix ...

Die Zeit läuft, ohne auf die Trauer um unseren Idefix Rücksicht zu nehmen, und wir müssen uns darum kümmern, wie wir wieder zu einem Westie kommen.

Schon seit Jahren war uns klar, dass wir "dann", wenn unser Idefix einmal gegangen sein würde, wieder einen Westie haben würden. Am liebsten hätten wir ja zum Idefix dazu ein zweites Fellkind genommen, aber ein Rüde, das wäre nicht gut gegangen, und eine Hündin? da hätten wir Sorge gehabt, dass er sie zu sehr beschützen würde und Hundebegegnungen schwierig werden könnten. Also war klar, er bleibt der einzige, solange er bei uns ist.

Und dann ist er gegangen. Wir machten uns mit vielen Tränen auf die Suche nach "dem richtigen" Züchter, mit Besuch der World Dog Show in Amsterdam, mit Kontaktaufnahme über Facebook und E-Mail.

Wir machten uns Gedanken, was uns besonders wichtig wäre – die familiäre Aufzucht, aber auch Erfolge bei Ausstellungen, in erster Linie aber der Typ: kompakt, substanzvoll, mit ausdrucksvollem, kräftigem Kopf. So kamen dann einige Züchter in die engere Wahl, einer in Dänemark, einer in Deutschland, zwei in Frankreich und einer in der Slowakei.

Anfangs dachten wir automatisch wieder an einen Rüden, aber vielleicht wollen wir ja doch einmal einen Wurf haben? Und falls wir wirklich dann zwei Westies hätten, sollte zuerst die Hündin da sein, damit der Rüde als der Jüngere gleich gar kein großer Macho würde. Schließlich entschieden wir uns also, eine Hündin zu wollen, und prompt fielen bei den Züchtern, mit denen wir in Kontakt waren, nur Würfe mit Rüden. In Frankreich kamen dann am 13. Dezember zwei Hündinnen mit dicken Köpfen und erstklassigem Pigment zur Welt – unser Idefix war an einem 13. Juni geboren ...